Wenn Wissen nicht mehr reicht und Technik allein nicht trägt.
Herzlich willkommen
Schön, dass du hier bist.
Diese Ausbildung richtet sich nicht nur an dein Wissen, sondern vor allem an deine Wahrnehmung, deine Präsenz und deine innere Haltung.
Sie lädt dich ein, dich mit deinem eigenen Erleben auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie dein Körper, dein Atem, dein Nervensystem und deine mentalen Prozesse miteinander in Beziehung stehen.
Begleitung beginnt nicht mit der Methode sondern mit Wahrnehmung, Präsenz und innerer Haltung
Viele Fachpersonen verfügen bereits über fundiertes Wissen, Methodenkompetenz und Erfahrung in der Begleitung von Menschen.
Und dennoch zeigt sich im beruflichen Alltag häufig eine zentrale Herausforderung:
Menschen lassen sich nicht allein über kognitive Prozesse oder Interventionen erreichen.
Zustände verändern sich nicht ausschließlich durch Verstehen.
Emotionale und körperliche Prozesse folgen häufig anderen Dynamiken als rationale Einsicht.
SOMERA® - Relational Work setzt genau an dieser Stelle an.
Sie verbindet Atemarbeit, Körperwahrnehmung, Nervensystemverständnis und traumasensible Prozessbegleitung zu einem integrativen Ansatz, der nicht nur Techniken vermittelt, sondern die Fähigkeit fördert, Prozesse bewusst, differenziert und sicher zu begleiten.
SOMERA® - Relational Work und traumasensible Prozessbelgeitung
Atemarbeit fördert intensive körperliche, emotionale und innere Prozesse. Professionelle Atembegleitung braucht mehr als die sichere Anwendung einer Atemtechnik.
Ein wesentlicher Bestandteil der SOMERA® – Relational Work Ausbildung ist die Vermittlung von Wissen und praktischer Handlungskompetenz für eine traumasensible Begleitung. Du lernst, Aktivierung, Überforderung, Rückzug, Erstarrung und unterschiedliche Schutzreaktionen des Nervensystems wahrzunehmen, differenziert einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren.
Dabei geht es nicht darum, möglichst intensive Erfahrungen auszulösen - im Mittelpunkt stehen Kontakt, Sicherheit, Selbstbestimmung und Verarbeitbarkeit. Du entwickelst ein Gespür dafür, wann ein Prozess vertieft werden kann und wann es sinnvoller ist, langsamer zu werden, Orientierung anzubieten, Ressourcen zu stärken oder die Atmung anzupassen.
Traumasensibles Arbeiten ist keine einzelne Technik. Es ist eine Haltung, die den gesamten Begleitprozess prägt.
Fachliche Einordnung:
Die Ausbildung basiert auf einem integrativen Verständnis des menschlichen Organismus.
Sie verbindet unter anderem:
- Holistic Breathwork
- Bodywork
- somatische Atemarbeit
- Grundlagen der autonomen Nervensystemregulation
- Interozeption und Körperwahrnehmung
- achtsamkeitsbasierte Verfahren
- Stress und Emotionsregulation
- traumasensible Begleitung
Dabei wird Atemarbeit nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Körper, Wahrnehmung, Beziehung und innerer Organisation verstanden.
Der Atem dient in diesem Kontext nicht primär der Optimierung oder Kontrolle, sondern als unmittelbarer Zugang zu inneren Zuständen und Regulationsprozessen.
Was ist SOMERA® - Relational Work?
Somera® ist kein zusätzliches Tool und keine einzelne Methode.
Es beschreibt, wie dein System funktioniert.
So steht für den Körper (Soma) als wahrnehmenden Resonanzraum.
Me beschreibt mentale Prozesse, Einordnung und Bewusstsein.
Ra beschreibt die Beziehung (Relation) zwischen diesen Ebenen und im Kontakt mit anderen.
Der Atem verbindet diese Ebenen unmittelbar. Er zeigt, wie sich dein System organisiert und verändert sich mit deinem Zustand.
Präsenz entsteht, wenn diese Ebenen gleichzeitig wahrnehmbar bleiben.
Somera macht diese Zusammenhänge verständlich, zugänglich und erfahrbar.
Der Atem als Zugang
Der Atem nimmt in dieser Ausbildung eine besondere Rolle ein.
Er ist kein Werkzeug, das verändert werden muss.
Er zeigt, wie sich dein System im Moment organisiert.
Über den Atem wird sichtbar, wie sich dein Zustand verändert und wie du dich im Moment regulierst.
Er unterstützt dabei, Wahrnehmung zu vertiefen und Präsenz zu stabilisieren
Sicherheit vor Intensität
Du lernst, Aktivierung, Überforderung und Schutzreaktionen wahrzunehmen und Atemprozesse zu Co-regulieren, zu stabilisieren oder bewusst zu verlangsamen – immer orientiert an der Person, die du traumasensibel begleitest.
Von der Methode zur Haltung.
Die innere Haltung als Schlüsselkompetenz
Ein zentraler Bestandteil der Ausbildung ist die Entwicklung deiner inneren Haltung als begleitenden Person.
Methoden wirken nicht unabhängig von der Person, die sie anwendet.
Die Qualität von Begleitung wird wesentlich beeinflusst durch:
- Präsenz
- Selbstwahrnehmung
- Regulationsfähigkeit
- die Fähigkeit, im Kontakt bei sich zu bleiben
- den Umgang mit Unsicherheit und Prozessdynamiken
Die Ausbildung fördert deshalb nicht nur methodische Kompetenzen, sondern die Fähigkeit, Prozesse bewusst und stabil halten zu können.
Dabei verschiebt sich die Rolle häufig: weg vom reinen Helfen oder Korrigieren hin zu einer präsenten und differenzierten Form von Begleitung.
Traumasensibles Begleiten beginnt bei der begleitenden Person selbst.
Wenn du deine eigene Aktivierung wahrnehmen und regulieren kannst, ist es möglich, auch in intensiven oder unvorhersehbaren Prozessen präsent, orientiert und in Beziehung zu bleiben.
Du lernst was während einer Atemsession geschehen kann. Du erfährst auch, wie Sicherheit im Kontakt entsteht, wie Grenzen wahrgenommen und geachtet werden und wie Menschen darin unterstützt werden können, mit sich selbst und ihrem Körper in Verbindung zu bleiben.
Für wen ist diese Ausbildung?
SOMERA® - Relational Work
richtet sich an Menschen, die mit Menschen arbeiten und bereit sind, sich selbst als Ausgangspunkt echter Veränderung zu entdecken.
Therapeuten
Coaches
Körperarbeiter
Menschen im Sozial- und Gesundheitsbereich
Sowie an Menschen, die ihre eigene Wahrnehmung, Präsenz und Beziehungsfähigkeit vertiefen möchten.
SOMERA® - Relational Work verbindet Theorie, Selbsterfahrung und praktische Anwendung.
Zentrale Themenbereiche sind unter anderem:
- Grundlagen des autonomen Nervensystems
- Wahrnehmung und Interozeption
- Atem als Zugang zu inneren Zuständen
- Breathwork im Kontext von Regulation
- Bodywork und körperorientierte Prozesse
- Stress- und Emotionsregulation
- Schutzmechanismen und Anpassungsprozesse
- Co Regulation und Beziehung
- Präsenz im Kontakt
- Selbstregulation im beruflichen Alltag
- Integration körperlicher und emotionaler Prozesse
- Entwicklung professioneller Begleitkompetenz
- Traumasensibles Begleiten von Atemprozessen: Aktivierung erkennen, Prozesse regulieren und Sicherheit generieren.
Was du entwickelst:
- ein fundiertes Verständnis von Nervensystem und Regulation
- die Fähigkeit, Atemprozesse differenziert einzuordnen
- mehr Sicherheit im Umgang mit Aktivierung und emotionalen Prozessen
- eine stabilere Selbstwahrnehmung im Kontakt
- Kompetenzen in traumasensibler Prozessbegleitung
- die Fähigkeit, körperorientierte Prozesse bewusster zu begleiten
- ein tieferes Verständnis von Präsenz und Beziehung im professionellen Kontext
- ein ganzheitliches Verständnis der Einheit Mensch
Stimmen aus der ersten Ausbildungsgruppe
„Durch die Atemarbeit wurde für mich ein Zugang zu persönlichen Themen möglich, der mir zuvor kaum erreichbar erschien.
Für mich wurde traumasensibles Arbeiten in dieser Ausbildung nicht nur theoretisch erklärt, sondern unmittelbar erfahrbar. Ich habe erlebt, wie viel Sicherheit dadurch entstehen kann, dass nichts erzwungen werden muss, dass mein eigenes Tempo und meine Grenzen respektiert werden und auch Unsicherheit, Rückzug oder Angst da sein dürfen.
Es entstehen völlig neue Möglichkeiten, wenn der Raum sicher, präsent und verbunden gehalten wird. Es wächst ein Vertrauen, dass nicht alles kontrolliert oder vorher verstanden werden muss. Dass geschehen darf was, sich zeigen möchte.
Besonders wertvoll war für mich die Erfahrung, dass Sich-Zeigen zu echter Verbindung führen kann. Diese Erfahrung prägt unter vielem anderem heute mein Verständnis davon, wie ich selbst Menschen in Atemprozessen begleiten möchte.
Tom hat ein erstaunliches Gespür für Menschen. Er ist ein chaotisches Genie mit Humor, der nötigen Ernsthaftigkeit, einen Sinn für das Wesentliche, sehr vielfältigem Wissen und reinen Absichten.
Tom kann wirklich präsent mit dem gehen was gerade ist. Dabei öffnet er einen Raum für echten Wachstum."
– Gina, Teilnehmerin der ersten SOMERA® – Relational Work Ausbildung
Einladung
Diese Ausbildung richtet sich an Menschen, die Begleitung nicht ausschließlich als Methode verstehen, sondern als Beziehung, Wahrnehmung und bewusste Präsenz im Kontakt.
Wenn du deine bestehende Arbeit um ein differenziertes Verständnis von Atem, Nervensystem und innerer Haltung erweitern möchtest, ist
SOMERA® - Relational Work
die integrative Ergänzung.
Format
SOMERA® - Relational Work
findet ausschließlich offline satt und wird in der präsenzfreien Zeit mit Hausarbeiten und Chat-Support begleitet.
Dauer
4Module x 4 Tage (Retreat-Charakter)
140h
2026
17.-21.09.
15.-19.10.
12.-16.11.
10.-14.12.
Invest
5499,- (zzgl.
Unterkunft+Vollpension)
Die Unterkunft erfolgt im Mehrbett-
zimmern
Ort
Steingarden im Allgäu
Alima Hof
(siehe nachfolgende
Bilder)
Du bist neugierg...
..dann vereinbare noch heute dein persönliches Zoom-Gespräch und wir klären ob diese Ausbildung etwas für dich ist.